Über Uns

Ein Wochenende im Oktober 2018: Zusammen mit 70 Menschen haben wir uns auf der Veranstaltung Der Mann als Feminist!? der Studienstiftung des deutschen Volkes intensiv damit auseinandergesetzt, wie Männer zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft beitragen können und was das mit männlichen Rollenbilder zu tun hat. Danach war klar: Mit den Ergebnissen möchten wir weiterarbeiten! Viele Diskussionen und Feedbackschleifen später freuen wir uns, Euch diese Broschüre präsentieren zu können.

Wir, das ist ein bunter Mix aus fünf aktuellen und ehemaligen Stipendiaten und Stipendiatinnen der Studienstiftung des deutschen Volkes, denen dieses Thema einfach sehr am Herzen liegt.

Mehr zu uns erfahrt ihr hier:

Lyn von der Laden

Lyn ist seit vielen Jahren in feministischen Kontexten aktiv, z.B. durch die Organisation von Veranstaltungen und die Initiierung von Frauengruppen. Seit einem Seminar zu kritischer Männlichkeitsforschung beschäftigt sie sich damit, wie die Reflexion männlicher Rollenbilder und (pro-)feministisches Engagement von Männern eine geschlechtergerechte Welt fördern kann. Zum Beispiel hat sie die Konferenz “Der Mann als Feminist!?” initiiert und gibt Workshops zu diesen Themen. In ihrem anderen Leben ist sie Wirtschaftspsychologin und hat eine Leidenschaft für selbstorganisierte Unternehmen und sozial-ökologisch verantwortliches Wirtschaften.

Matthias Schneider

Matthias ist Doktorand im Gebiet der (kritischen) Männlichkeits- und Fluchtforschung. Seit seinem Masterstudium untersucht er die Konstruktion von Männlichkeit an vielfältigen Phänomenen: Popmusik und Film, Coaching und Beratung, Migration und Flucht und Männerbünde. Neben der Theorie stand für ihn von Anfang an auch die Praxis der Veränderung von Gesellschaft im Vordergrund. Zunächst unterstützte er verschiedene feministischen Gruppen aktiv und engagierte sich dann selbst in der Planung und Organisation von feministischen Aktionstagen, Workshops und Vorträgen als studentischer Referent für Gleichstellung.

Peter Manshausen

Peter beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Antidiskriminierung und Aktivismus im Bereich LGBTIQ*. Zunächst hat er bei der Organisation von Hochschulaktivitäten und Vorträgen mitgewirkt und war 2019 für ein wissenschaftliches Seminar über queere Themen mitverantwortlich. Peter ist davon überzeugt, dass Feminismus und queerer Aktivismus eng miteinander verbunden sind und sein müssen. Außerdem interessiert er sich für Klimagerechtigkeit, demokratische Transformationsprozesse und schreibt an einer Bachelorarbeit in Physik über die evolutionäre Entstehung von Kooperation auf komplexen Netzwerken.

Charlotte Hoffmann

Charlotte hat Psychologie und Medizin studiert und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit menschlicher Sexualität. Dabei fasziniert sie, dass Sexualität Menschen persönlich, politisch, gesundheitlich, gesellschaftlich, und häufig sogar auch im Beruf betrifft. Es geht um Geschlecht, Beziehungen, Rollenbilder, Politik, Macht. Seit langem gibt Charlotte Aufklärungsunterricht an Schulen, hält sowohl in Deutschland als auch im Ausland Workshops/Vorträge und organisiert Tagungen. Sie beschäftigt sich auch in ihrer Promotion mit einem sexualwissenschaftlichen Thema und strebt eine universitäre Karriere in diesem Bereich an.

Lukas Seiling

Für Lukas war Anita Sarkeesian’s kritische Aufarbeitung von Frauen- und Männerbildern in Videospielen ausschlaggebend, sich intensiver mit der Ungleichstellung der Geschlechter in Gesellschaft und Kultur zu beschäftigen. Während seines Bachelorstudiums der Psychologie begann er daher, vermehrt das eigene Verhalten zu reflektieren und sich bewusst mit theoretischem und angewandtem Feminismus auseinanderzusetzen. Mittlerweile studiert er im Master Cognitive Systems und versucht, die Möglichkeiten digitaler Technologien zu nutzen, um zu einem rücksichtsvollen, konstruktiven Diskurs über Gleichstellung, psychische Gesundheit, Minderheitenrepräsentation und politische Partizipation beizutragen.